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Kriegerdenkmäler > Vorwort und Einführung
Kriegerdenkmäler zu Ehren der Gefallenen der beiden Weltkriege 1914-1918 und 1940-1945 sowie der Opfer unter der Zivilbevölkerung

Diese Rubrik wurde eingerichtet, um Ihnen als Besucher meiner Webseite die zahlreichen Kriegerdenkmäler, die in meiner Heimat Belgien und Umgebung (Benelux) im Gedenken an die Gefallenen der beiden Weltkriege 1914-1918 und 1940-1945 sowie für die Opfer unter der Zivilbevölkerung errichtet wurden, näherzubringen. Hierbei möchte ich bemerken, dass meine Heimat Ostbelgien während des Ersten Weltkrieges noch zu Deutschland gehörte und nach dem Ende des Krieges bzw. nach Unterzeichnung des Versailler Vertrages 1920 Belgien zugesprochen wurde siehe auch HIER. Genauso wie in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, wurden auch in der Wallonie (französischsprachiger Teil Belgiens) sowie in den Flandern (niederländischsprachiger Teil Belgiens) in fast in jeder Gemeinde ein Kriegerdenkmal zu Ehren der Opfer errichtet. Somit gehören diese zum Landschaftsbild und sollten auch einen besonderen Platz auf meiner Webseite erhalten. Stifter dieser Denkmäler waren vielerorts die Gemeinden oder Kirchengemeinden bzw. -fabriken und nur noch selten Kriegervereine.


Die Denkmäler befinden sich darum auch zumeist an oder in Kirchen, auf zentralen und öffentlichen Plätzen oder an der Stelle der damaligen Ereignisse und beschränken sich oft auf die Auflistung der Namen der Gefallenen. Da nicht nur der Krieg für Deutschland verloren war, sondern auch das Kaiserreich untergegangen und die alte Armee aufgelöst worden war, weisen die Denkmäler auch in in Ostbelgien üblicherweise keine nationalen Symbole auf, vielmehr zeigen sie Eisernes Kreuz, Eichenlaub, Schwert und Stahlhelm sowie christliche Symbolik.



Die Kriegerdenkmäler in den Gemeinden des sogenannten "Altbelgiens" zeigen dagegen meist einen stolzen Soldaten (sogenannter Roi-Chevalier), der triumphierend auf einem Pferd sitzt, eine Fahne hält oder aber einen um seine gefallenen Kameraden trauernden Soldaten, dem Trost zugesprochen wird. In der Wallonie gibt es auch Denkmäler auf denen der Coq Wallon symbolisch auf einem deutschen Stahlhelm sitzt und triumphiert. Generell kann festgehalten werden, dass immer wieder der heroische Wiederstand verkörpert und in den verschiedensten Formen symbolisiert wird. Es handelt sich meist um Tafeln mit Namen, Gedenkstelen, Obelisken, usw.


Die Denkmäler für die Gefallenen und Zivilopfer des Zweiten Weltkrieges mahnen hingegen für den Frieden und versuchen an das Geschehene zu erinnern, damit solch ein Konflikt nie wieder zustande kommen kann. Die Namen der Opfer der Zeit von 1940-1945 wurden in unserer Gegend meist einfach auf einer zweiten Gedenkplatte vermerkt und auf dem Kriegerdenkmal des Ersten Weltkrieges beigefügt. Die Denkmäler, die wir in unserer Gegend erkunden können, umfassen die Namen des massakrierten Zivilisten, die Namen der Opfer von Bombardierungen, in Konzentrationslagern deportierte umge-kommene Zivilisten und politische Häftlinge. Andererseits wurden von den öffentlichen Behörden und den patriotischen Vereinigungen vor allen Dingen in den Belgischen Ardennen Denkmäler und Gedenksteine zu Ehren der amerikanischen Befreier errichtet.

Anlässlich des heutigen Feiertages ALLERHEILIGEN möchte ich diese Rubrik KRIEGERDENKMÄLER heute veröffentlichen. Die verschiedenen Denkmäler der Gemeinden folgen dann in regelmässigen Abständen.
 
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