Gedenkfeier in Wereth 22.09.2012 - WWI World War Tours WWII

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WERETH - Gedenkfeier am Kriegerdenkmal des 333rd Field Artillery Battalion (Colored) am 22.09.2012 - "The Wereth 11"

Auf Einladung von Solange Dekeyser, einer der Verantwortlichen für die Planung der Gedenkfeier und der Vereinigung U.S. MEMORIAL WERETH VoE., nahm ich auch in diesem Jahr bzw. am Samstag, dem 22. September 2012, an den Feierlichkeiten zu Ehren der 11 afroamerikanischen Soldaten, die im Weiler WERETH von Teilen der SS massakriert wurden, teil. Diese Gedenkfeier ist eigentlich schon ein fester Bestandteil und jedes Jahr wächst erfreulicherweise die Anzahl der Teilnehmer. Wie in den vorherigen Jahren sah ich zu, dass ich pünktlich zur Veranstaltung kam, da erfahrungsgemäß immer sehr viel los ist und ich vor Beginn der Zeremonie noch einige Fotos von den alten Militärfahrzeugen, die meistens auf der Wiese parken, machen zu können. Auf dem Weg vom Auto zum Denkmal traf ich schon Patrick Langer, den ich aus Hauset, dem Heimatdorf meiner Frau, kenne. Selbstverständlich freue ich mich immer wieder mehr Bekannte und Freund auf solchen Veranstaltungen und Gedenkfeiern zu treffen, denn so kann man sich immer angenehm austauschen und auch mal wieder live und in Farbe sehen. Meine beiden Freunde Marcel Vaessen und Etienne Collas, mit denen ich seit der Entstehungszeit meiner Webseite in Kontakt stehe, waren ebenfalls anwesend und es war mir eine ganz besondere Freude sie begrüßen zu können. Weitere Bekannte und Freunde waren etwas weiter zu sichten: Solange Dekeyser, Mathilde Schmetz vom Remember Museum in Thimister/Clermont, Marcel Enstipp von der patriotischen Vereinigung, die die Fahnen präsentieren, mein Kollege Philippe Bauer, der dem gleichen Hobby frönt und der US Veteran George Ciampa, den ich bereits bei der Patenschaftsfeier 2011 in Henri-Chapelle treffen durfte und mir meine Urkunde überreichte. Seit diesem Moment stehen wir uns sehr nahe und stehen in regem Kontakt. Vor allen Dingen weil wir noch ein Interview für seinen neuen Film "THEY WILL NEVER FORGET" am Grab meines "Patenkindes", Ende September, machen werden. Ein Teil solch eines Films zu sein ist natürlich eine ganz besondere Ehre für mich. Anschließend traf ich ebenfalls Evan Wunsch, den Kameramann, der die Interviews für George filmen wird und ebenfalls aus den USA kommt. Freue mich immer wenn ich mein Schulenglisch auffrischen kann ;-)

Dann machte ich mich auf die Militärfahrzeuge zu fotografieren und traf dabei auf Erwin Peters, den ich bisher nur von Emails her kannte. Sein Vater und er sind Mitglieder der belgischen Reenactment Gruppe 505 PIR 82nd Airborne Division und sind mittlerweile auch fester Bestandteil der Gedenkfeier. Erwin ist nämlich auch Mitglied der Vereinigung von Wereth. Durch solche Leute bekommt die Geschichte auch wieder ein aktives Gesicht und jeder kann sich den Fahrzeugen nähern und bekommt Informationen. Wie in jedem Jahr findet ein kleiner Gedenkmarsch vom Haus der Familie Langer zum Denkmal hin statt, begleitet durch militärische und politische Vertreter (u.a. Bürgermeister Klaus Schumacher, Ministerpräsident Karl-Heinz Lambertz und der US Botschafter in Belgien Howard Gutmann). Angeführt wurde der Marsch von Sean MCCartney, der das Geschehen mit seinem Dudelsack musikalisch untermalte. Neben dem Denkmal war der Musikverein "Waldesklang Herresbach" vertreten und sorgte gemeinsam mit dem VOGELWEH GOSPEL SERVICE CHOIR für das musikalische Programm. Im letzten Jahr war bereits Miss Sandra GREEN, die Nichte des massakrierten Soldaten Robert GREEN anwesend. In diesem Jahr war zudem Miss Elsie PRITCHETT, die Tochter des Soldaten William PRITCHETT, begleitet von ihrem Sohn, in Wereth anwesend. Beide waren sichtlich vom Ablauf der Gedenkfeier berührt. Zeremonienmeister Maj. Lawanda D. Warthen führte durch das Programm und die verschiedenen Redner richteten sich an das Publikum. So sprachen u.a. die Präsidentin des U.S. MEMORIAL WERETH, Anne-Marie NOEL, Herr Klaus SCHUMACHER (Bürgermeister von Amel), Dr. Regina BENJAMIN (18th Surgeon General of the United States), Schüler des CAESAR FRANK ATHENÄUM KELMIS und Pfarrer Herbert SÖRGEL der Gemeinde Flossenbürg, auch bekannt wegen dem dort damals angesiedelten KZ. Es folgten die Kranzniederlegungen am Denkmal für die "WERETH ELEVEN" und die beiden Trompeter Hartmut HAUSSER und Mark BARTOVICK bliesen den Zapfenstreich. Nach dem Spielen der Nationalhymnen fand dann der Abmarsch der Gruppe unter musikalischer Begleitung des Dudelsackspielers statt. Auf dem Weg zur Straße fanden dann noch einige lockere Gespräche unter den politischen Vertretern sowie den militärischen Ehrengästen statt. Einige der Militärs nutzen wie im letzten Jahr die Gelegenheit, sich in die historischen Fahrzeuge zu setzen und stellten sich spontan für einige Fotos zur Verfügung. Diesem Angebot kam natürlich auch ich nach und nutzte die Gelegenheit einige Schnappschüsse zu machen.

Nach der Gedenkfeier verabschiedete ich mich noch von meinen beiden Freunden Marcel und Etienne und machte mich nach einem Gespräch mit meinen Kollegen Philippe Bauer auf zur Schützenhalle in Medell, in der noch das reservierte Essen auf mich wartete. Dort angekommen traf ich wieder Mathilde Schmetz, Solange Dekeyser, Erwin Peters, Marcel Enstipp und George Ciampa, mit denen ich vor dem Essen noch kurz gesprochen habe. Während dem Essen trat dann auch wieder der Gospel Chor auf, der mit sehr großen Stimmen aufwarten ließ und das Publikum zu überzeugen wusste. Außerdem wurden einige Ehrungen vorgenommen, u.a. Herr Ministerpräsident K.-H. Lambertz und Dr. Regina Benjamin. Nach einiger Zeit kam ich mit meinem Tischnachbarn ins Gespräch, einem Amerikaner, der auf den Spuren seines Vaters war und von Wereth aus nach Paris flog, um dann im Anschluss zur Normandie zu reisen. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und mein Englisch war gut genug, damit die Unterhaltung nicht abriss. Die Adressen ausgetauscht und dann wurde es auch Zeit für mich, den Ort des Geschehens zu verlassen, da ich noch ein Fussballspiel hatte. Dieses endete dann für mich mit einem Kreuzbandriss und somit war meine „Karriere“ für beendet erklärt L Das wusste ich natürlich zum Zeitpunkt meines Abschiedes noch nicht. Nichtsdestotrotz habe ich wieder einen schönen Gedenktag mit lieben Bekannten und Freunden verbringen dürfen. Im nächsten Jahr werde ich mit Sicherheit wieder dort sein, wenn die Gesundheit es denn erlaubt ;-)

Weitere Fotos von der Gedenkfeier findet ihr HIER

 
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