Gedenkkreuz im Wurmtal Würselen - WWI World War Tours WWII

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WÜRSELEN (D), Ortsteil Teuterhof - Wegekreuz im Wurmtal erinnert an die Soldaten und Zivilisten, die bei den Kampfhandlungen 1944 ihr Leben ließen

Im Zuge ihrer multiplikatorischen Tätigkeit zur Aufarbeitung der Kämpfe um Aachen im Oktober/November 1944 und zur Förderung einer demokratischen Erinnerungskultur hat die interdisziplinäre Forschungsgruppe für Zeitgeschichte (ZIF) auf Initiative des Heimatforschers Volker Dederichs am 25. Oktober 2014 ein zweites Kreuz am Rand des Wurmtales, und zwar an der Gabelung des Wegs vom Teuterhof zur Adamsmühle und nach Scherberg initiiert. Es soll an alle Soldaten und Zivilisten erinnern, die bei den Kriegshandlungen in und rund um Würselen ihr Leben ließen, namentlich an den Amerikaner Allison Ray Jackson aus Tennessee und an den Deutschen Leonhard Vorbuchner aus Bayern.

mein Freund Volker Dederichs aus Würselen bei der Erläuterung der Geschichte der beiden gefallenen Soldaten

Leonard Vorbuchner 116 Panzer Division


Leonhard Vorbuchner wurde am 10. Februar 1922 geboren. Er wuchs auf einem Landwirtschaftsbetrieb auf. Nachdem er eingezogen worden war, kam er an die Ostfront nach Stalingrad. An Gelbfieber erkrankt, wurde er mit einer der letzten Maschinen aus dem Kessel ausgeflogen. In Bad Neuenahr wieder genesen, kam der Gefreite zur 116. Panzer-Division In den Raum Würselen. Am 18. September 1944 ist er am Rande des Wurmtals gefallen. Er fand seine letzte Ruhestätte auf dem Würselener Ehrenfriedhof an St. Sebastian.

Allison Ray Jackson, 30th Inf.Div., 119th Inf.Reg.


Der Amerikaner Allison Ray Jackson, zu dessen Familie Volker Dederichs schriftliche Kontakte unterhält, erblickte am 10. Juni 1921 das Licht der Welt. Er wuchs auf einer Tabakplantage auf. Lesen und Schreiben lernte er erst in der Army. Er landete am 10. Juni 1944 mit der 30. Infanterie-Division in der Normandie. Nach Würselen gelangte er über Frankreich, Belgien und die Niederlande. Am 6. November war er auf Erkundung an der Krefelder Straße unterwegs. Dort, wo heute ein Supermarkt-Parkplatz ist, wurde er entdeckt und unter Feuer genommen. Schwer verletzt geriet er In deutsche Kriegsgefangenschaft, erlag aber noch in derselben Nacht seinen Verletzungen. Beigesetzt wurde er zunächst auf dem Soldatenfriedhof in Margraten, schließlich überführte seine Familie seinen Leichnam nach Kentucky.

Zu den Bildern der Einweihung des Gedenkkreuzes
gelangt ihr HIER
 
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