Fort Battice - WWI World War Tours WWII

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Festungsanlagen > Belgien > Fort Battice
Die Festungsanlage Battice - Fort de Battice

Fort Battice (Koordinaten: 50° 38´ 37´´N, 5° 50´16´´O) ist eines der Forts, die zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg im Osten der Stadt Lüttich als Befestigung der belgischen Ostgrenze gebaut wurden. Die Planung sah vor, dass das Fort von den im Norden und Süden gelegenen Aubin-Neufchâteau und Tancrémont sowie von den weiter in Richtung Lüttich gelegenen Forts der ersten Bauphase gedeckt werden konnte, während es gleichfalls diese Forts deckte. Als einziges der neugebauten Forts sicherte Fort Battice eine Eisenbahnstrecke, und zwar die längst stillgelegte Verbindung Montzen–Lüttich. Die Bahnlinie führte mitten durch das Fort.

Im Grundriss unregelmäßig fünfeckig, war eine mächtige Bewaffnung installiert:
   * Zwei Drehtürme mit jeweils zwei 120-mm-Geschützen,
   * drei Versenkkuppeln mit jeweils zwei 75-mm-Geschützen,
   * vier 60-mm-Panzerabwehrkanonen in Kasematten,
   * verschiedene schwere und leichte Maschinengewehre zur Graben- und Nahverteidigung.

Die schnelle Offensive der Wehrmacht führte an Fort Battice vorbei, während das in der Stoßrichtung gelegene Eben-Emael von deutschen Luftlandetruppen schnell kampfunfähig gemacht worden war. Trotz des Falls von Eben-Emael wehrte sich das Fort Battice noch fünf Tage lang, bis es kapitulieren musste. Dabei traf eine Fliegerbombe als Abpraller den Block 1, wo über zwanzig belgische Verteidiger den Tod fanden.

Das Fortgelände ist nach wie vor Militärgelände. Bei Block 1 steht eine Funkanlage der belgischen Armee. Ansonsten ist das Fort jedoch nicht mehr eingezäunt, wenn man von den Weidezäunen absieht. Das Dach des Forts wird als Modellflugplatz und Weidegelände genutzt, weshalb trotz anderslautender Schilder eine Begehung möglich ist. Im östlichen Graben befindet sich ein privater Schießstand. Die Kuppeln sind noch weitestgehend vorhanden. Noch heute sind die Spuren der „bunkerbrechenden Waffe“ durch kreisrunde Auffüllungen im Boden sowie in der Decke im Inneren des Forts erkennbar.


FORT BATTICE
Route d´Aubel
B-4651 BATTICE (HERVE)

Ansprechpartner:  Herr Nicolas LANGE (0032-87/67 94 70)
                       Herr René COUNE - VoE "Fort de Battice"
(rue Puits Sainte-Anne 9 in 4620 FLERON)


Das Fort ist von März bis November am letzten Samstag des Monats um 13.30 Uhr und für Gruppen nach Vereinbarung zu besichtigen. Die Führung dauert ungefähr 3 Stunden und wird in Französisch, Deutsch, Niederländisch und Englisch angeboten.

Eintrittspreis für Erwachsene: 3 €.

- zum Vergrößern einfach auf die Bilddatei klicken -
Quelle: Google Earth
Text des Schaukastens, der rechts vom Block 1 steht und über die Ereignisse am Fort berichtet

Im ausgehenden 19. Jahrhundert wurden ringsum die Stadt Lüttich zwölf Forts gebaut, um sich sowohl gegenüber Deutschland als auch Frankreich militärisch zu wappnen. Der Angriff käme bald von Osten, aus diesem Deutschland, das bereits in den Händen der Nazis und Adolf Hitlers lag.

Darauf wurde beschlossen, die befestigte Stellung Lüttich mit einer Reihe von vier ultramodernen Forts auszurüsten - Eben-Emael, Aubin-Neufchâteau, Batticeund Tancrémont- zur Verstärkung der alten Festungsanlagen von 1914, die größtenteils mit neuer Technik aufgerüstet und ausgebaut wurden. Auf einem ausgedehnten Grundstück (45 ha), lag Fort Battice der deutschen Grenze am nahesten.

Im Mai 1940 hielt das Fort einer 12-Tage langen Belagerung unter dem Artilleriefeuer und ständigen Angriffen der Luftwaffe stand. Wie die Maulwürfe in Betonwerken begraben (im Fort selber, in den gepanzerten Beobachtungs- und Vorposten), leisteten die in den 15 Bunkern aufgeteilten, rund 700 Mann, heftigen Widerstand. Ein Zehntel von ihnen kam dabei ums Leben, darunter 26 Verteidiger von Block Nr. 1. Eine Bombe, die unglücklicherweise auf eine vor dem Eingang sich befindende Panzerabwehrschiene abprallte, drang in den Bunker ein, explodierte und tötete all dessen Insassen. Zweifellos handelte es sich dabei um eines der blutigsten Kriegsereignisse der Stürmung Lüttichs (1940).


Das unschätzbare Glück, heute unsere Lebensfreiheit in einem versöhnten und befriedeten Europa zu genießen, verdanken wir auch diesen tapferen Verteidigern, die hier in Furcht und Angst die wohl dramatischsten Stunden ihres Lebens verbrachten. Werter Besucher, bitte entsinne Dich….

Standortermittlung über Google Earth: DOWNLOAD der kmz-Datei

Block I Frontansicht mit Gedenktafel
versenkbarer Geschützturm 2x75 mm
MG-Panzerkuppel mit Kampfspuren
Block - Ansicht aus dem Graben
Panzerabwehrkanone - Pak 60 mm
MG vom Typ FM
Scheinwerfer
einige Originalaufnahmen abfotografiert im Fort
verwendete Munition
noch mehr Munition
MG auf Fuss
Zerstörung des Innenraums durch eine Fliegerbombe
eingebettete MG-Panzerkuppel
das Loch unterhalb der Scharte entstand durch Sprengversuche

Die restlichen Bilder findet ihr in der Bildergalerie bzw. HIER

Fort Battice - versenkbarer Geschützturm 2 x75 mm ** IN ACTION **
 
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