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Die Karikatur als politische Waffe


Diese Rubrik möchte ich gerne auf meiner Webseite aufführen, da ich in zahlreichen Büchern über den Ersten oder Zweiten Weltkrieg immer wieder auf mehr oder weniger aussagekräftige Karikaturen stoße, die Sinn- und Spiegelbild der damaligen Situation sein sollen. Ich zeige diese Karikaturen ohne jeglichen Hintergedanken oder Rechtsgesinnung auf meiner Seite und bitte diejenigen, die in irgendeiner Form Urheberrechte verletzt sehen, mich zu kontaktieren. Schaut euch einfach die verschiedenen Karikaturen an und lasst sie auf euch wirken. Einige sind eher sarkastisch bzw. ironisch, andere wiederum sehr makaber und andere dienen als Waffe. Auf jeden Fall verfehlen diese Karikaturen ihre Wirkung nicht. Folgende Wortbedeutung habe ich noch gefunden:

Das Wort ‘Karikatur’ leitet sich vom italienischen Verb caricare (beladen) bzw. von caricatura, einem Fachwort der Malerei ab, das ‘Überladung, Übertreibung’ bedeutet. Es tritt in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in die deutsche Sprache ein und ersetzt sukzessive die deutschen Begriffe ‘Spottbild’ und ‘Zerrbild’. Karikaturen sind meist eine bildliche Form der Satire, die sich als parteiische Kritik an bestehenden Werten oder politischen Verhältnissen versteht und oft als „Waffe” in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen verwendet wird. Die Karikatur übertreibt bewusst, spitzt zu und verzerrt charakteristische Züge eines Ereignisses oder einer Person, um durch den aufgezeigten Kontrast zur Realität und die dargestellten Widersprüche den Betrachter der Karikatur zum Nachdenken zu bewegen.

Oftmals nimmt die Karikatur zu einem aktuellen Sachverhalt sarkastisch-ironisch Stellung
. Wesentliche Fehler und Mängel der dargestellten Person (z.eines Politikers) oder des dargestellten Objektes oder Ereignisses werden aufgedeckt und durch die Art und Weise der meist zeichnerischen Präsentation der Lächerlichkeit preisgegeben. Die Karikatur kann mehr satirisch oder eher humoristisch ausgerichtet sein, je nachdem, ob sie ihr Opfer völlig verurteilt und lächerlich macht oder – als bloße Witzzeichnung – nur einige Mängel mit leiser Ironie kommentieren will.

Oft werden bekannte Politiker karikiert
, die vom Karikaturisten individuelle, unverwechselbare Gesichtszüge, Gestalt- oder Kleidungsmerkmale erhalten, so dass die dargestellte Person eindeutig identifizierbar ist. Bestimmte Merkmale des Politiker-Gesichts – die Haarform, eine lange Nase, ein markantes Kinn etc. – werden übertrieben dargestellt, um die Wiedererkennbarkeit zu erhöhen.

"Schach dem King", Deutsches Propagandablatt 1940 - die deutschen Figuren haben gründlich aufgeräumt, "Läufer" Chamberlain liegt am Boden, "Turm" Churchill versucht sich in Sicherheit zu bringen und die verzweifelte Königin Elizabeth klammert sich vergeblich an den mattgesetzten König George VI
Das Titelblatt des französischen Magazins "Le Rire" vom 28. April 1939 zeigt Hitler und Mussolini als Sämänner, die Panzer, Granaten und Bomben säen und sich die Frage stellt "was wird die Ernte sein?"
Russische Karikatur auf die Schlacht von Kursk - konnte ein prahlender Hitler Joseph Goebbels 1941 noch lauthals Erfolge herausposaunen lassen, mussten sich ein geknickter Führer und sein Propagandaminister 1943 mit Lügen und Falschmeldungen behelfen
Der Vormarsch, den Hitler seinen Soldaten befohlen hat, wird in den Schneewüsten Russlands enden
Karikatur der New Yorker Zeitung "Nations" auf Hitlers Friedensrede vom 17. Mai 1933
"Deutschlands neuer Gruß in Genf", holländische Karikatur auf Hitlers Austritt aus dem Völkerbund am 19. Oktober 1933
"Wir haben sie!" - Triumph des französischen Siegers
In Westeuropa ernteten die Sowjets viel Häme für den Winterkrieg. Das zeigt diese französische Karikatur aus der Zeitschrift "Le Pelerin"
Im Oktober 1939 zwang die Sowjetunion die baltischen Staaten zu "Beistandspakten" und vereinnahmte so ihre alten Ostseeprovinzen, die im Hitler-Stalin-Pakt ihrem Interessenbereich zugeschlagen worden waren. Die Karikatur stammt aus dem "Nebelspalter" vom 27. Oktober 1939
Deutsches Propagandaplakat für das besiegte Frankreich, die weltumschlingenden Fangarme des Polypen Churchill sind teilweise bereits abgehakt
Amerikanische Karikatur auf die japanische Niederlage bei Midway - als Affen charakterisierte abgeschossene Piloten treiben in Schlauchbooten auf dem Pazifik
Amerikanische Karikatur auf den japanischen Militarismus - von links: Ein japanischer Soldat, Premierminister Tojo, Admiral Nagumo und im Hintergrund Kaiser Hirohito als Marionette
Amerikanisches Propagandaplakat - im Monokel des Nazioffiziers spiegeln sich Galgen und Gehängter als Symbole einer barbarischen deutschen Kriegsführung
Diese britische Karikatur malt die Begrüßungsszene der beiden Diktatoren über der Leiche Polens aus
"Die Portion ist zu hart", französische Karikatur auf die Schwierigkeiten Stalins bei der Bezwingung Finnlands
Französisches Propaganda-Plakat nach der Befreiung von Elsass-Lothringen 1945
NS-Plakat: Eine feste Hand greift den "Tyrannen und Kriegstreiber" im Nacken um ihm das blutige Handwerk zu legen
deutsche Karikatur zu den Differenzen zwischen Roosevelt und Churchill über das weitere Vorgehen in Afrika
Den ganzen Krieg über vergass die amerikanische Propaganda nicht, den japanischen Überfall auf Pearl Harbor anzuprangern
Im Sturm nahmen die Streiter der aufgehenden Sonne Indochina, Indonesien und die Philippinen und griffen dann weiter nach Burma und Melanesien aus
Karikatur im Londoner "Evening Standard", der Oberbefehlshaber der deutschen Luftwaffe Hermann Göring wirft Bomben auf das "Cockney-Herz" ab, die einfach wieder abprallen - "Cockney" ist ein Begriff für die Einwohner des Londoner Bezirks "Eastend"
eine Sowjetische Hitlerkarikatur
Churchill personifiziert den "Mut der britischen Bulldogge" - was immer es auch kostet, Großbritannien wollte sich den Deutschen nicht beugen
Deutsche Karikatur auf die Kriegsallianz USA-UdSSR, selbstgefällig betrachtet Roosevelt die neue amerikanische Flagge, auf der die "Stars" durch die Sowjetsymbole "Hammer und Sichel" ersetzt worden sind

Bild- und Textquellen:
Christian Zentner - Chronik Zweiter Weltkrieg, Otus-Verlag
Bildatlas Zweiter Weltkrieg, Weltbild-Verlag
Der Zweite Weltkrieg, Bertelsmann Lexikon-Verlag Reinhard Mohn
Der Zweite Weltkrieg, Owen Booth, John Walton, verlegt bei Kaiser

 
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