Remersdael Caporal Geury - WWI World War Tours WWII

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Denkmal zu Ehren von Caporal GEURY (1ier Régiment Cycliste Frontière), dem ersten belgischen Soldaten, der am 10.05.1940 im Gefecht mit der einrückenden deutschen Wehrmacht gefallen ist

Der Gemeinderat von Remersdael hat am 29. August 1946 die Errichtung eines Denkmals zu Ehren und in Erinnerung von "Caporal Cycliste" Jean Eugène GEURY (1ier Régiment Cycliste Frontière) aus Herstal beschlossen. Dieses Monument wurde in direkter Nähe des Bauernhofes "Middelhof" bzw. an der Stelle an der Caporal Geury in den frühen Morgenstunden des 10. Mai 1940 mit seinem Maschinengewehr den Rückzug seiner Männer deckte und für sein Vaterland fiel, errichtet (heutige "Route de Hombourg"). Die Männer hatten den Auftrag, die Brücke von Remersdael mithilfe von Karren, Wagen, Eggen, Gattern und Gittern sowie jeglichem Material, das in der Scheune des vorgenannten Bauernhofes gefunden wurde, zu blockieren. Allerdings kamen die deutschen Soldaten aus ihrem Versteck im Wald "Pastouerbösch" und nahmen auf dem Viadukt von Remersdael ihre Gefechtsposition ein. Sofort begann ein Feuergefecht bzw. ein Schusswechsel, bei dem Caporal Geury fiel. Er wurde nur 27 Jahre alt und wurde am 12. Oktober 1940 auf dem Ehrenfriedhof in Sainte-Walburge zur letzten Ruhe gebettet. Da der Angriff der Heeresgruppe B auf das neutrale Belgien offiziell erst um 5.35Uhr am 10. Mai 1940 stattfand, der Tod von Caporal Geury laut Geschichtsinteressierten aber bereits ± um 4.20 Uhr eintrat, ist er der erste gefallene belgische Soldat. Allerdings auch nur inoffiziell, da es keine direkten Zeugen und Einträge in irgendwelche Register gibt. Die Einweihung des Denkmals fand am 11. Mai 1947 in Anwesenheit von zahlreichen Vertretern der Behörden, General Jacques (ehemaliger Kommandant der Brigade "Cycliste frontière"), Major Tasse, Repräsentant des nationalen Verteidigungsministeriums und Reservemajor Bonjean, ehemaliger Kommandant der Kompanie von Hombourg, der auch Caporal Geury angehörte, statt. Ein imposanter Festzug bildete sich im Dorf, um sich gemeinsam auf den Weg zum Denkmal zu begeben. Der vorgenannte Zug bildete sich aus Patriotischen Vereinigungen der Regionen Lüttich und Herstal, der Bruderschaft der Grenzwacht, den Harmonien von Remersdael und Hombourg sowie der lokalen Gesellschaften und Schulkinder. Einige Festreden wurden von den Herren Léopold Cravatte (Hauptlehrer), Kommissar Bissot, Herr Andrien (Bürgermeister von Herstal) und Major Bonjean gehalten. General Jacques überreichte im Anschluss die entsprechenden Auszeichnungen.

- Quelle : Eigene Übersetzung vom Inhalt der Seite www.remersdael.com -
Die deutschen Soldaten kamen aus ihrem Versteck im Wald „Pastouerbösch“ und nahmen auf dem Viadukt von Remersdael ihre Gefechtsposition ein (aus der Sicht von Caporal Geury)
- Quelle: Google Maps Streetview -
Das Grab von Caporal Geury auf dem Friedhof von Saint-Walburge/Lüttich
- Quelle: www.remersdael.be -
Blick auf das Rückzugsgebiet der Männer von Caporal Geury

Standortermittlung über Google Earth: DOWNLOAD der kmz-Datei

- Quelle: Google Maps -
70ème anniversaire de la mort du Caporal Geury
 
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