Bunker 233 Imgenbroich - WWI World War Tours WWII

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Westwall
Bunker 233 bei Imgenbroich - Regelbau 105d - MG-Kasematte

Der Bunker 233 liegt an der B258 (Hargard) von Monschau aus kommend in Richtung Imgenbroich auf der linken

Seite direkt rechts neben einer Tankstelle. Leider ist heute nur noch eine Mauer des Bunkers im ursprünglichen Zustand zu sehen. Die Front wurde nachträglich mit Natursteinen verkleidet, das Dach des Bunkers ist begrünt (Rasen). Der Bunker ist also nicht zugänglich.

Bei vorgenanntem Bunker handelt es sich um einen Regelbau des Typs 105 - Ausführung D, also eine MG-Kasematte ohne flankierende Anlage, ohne Gruppe und ohne Panzerbeobachtungskuppel, dafür aber mit Sehrohr. Dieser Bunker ist Teil des sogenannten AACHEN-SAAR-Programms und sicherte den Abschnitt des sogenannten Westwalls an dieser Stelle gegen das Vordringen des Feindes über die Straße.

Details zu oben genanntem Bunker 233

  • Typ: Regelbau 105 d

  • Baustärke: B=2m Wand- und Deckenstärke

  • Bewaffnung: Schartenlafette 08 mit Gewehrträger 34

  • Panzerteil: MG-Schartenplatte 7P7

  • Beton: 470 m³

  • Besatzung: 6 Mann

  • Baujahr: 1939

  • Bauprogramm 1939/1940


Von den 513 Anlagen dieses Typs im gesamten Westwallbereich finden sich im Bundesland NRW insgesamt 88 dieses Regelbaus 105 d wieder. Im Gegensatz zum Regelbau 105 d verfügt z.B. der Regelbau 105 b über eine flankierende Anlage. Der MG-Kampfraum liegt bei diesen Anlagen quer zur angenommenen Feindrichtung und diente zum flankierenden Einsatz des MG.

Kurze Erläuterung zum Aachen-Saar-Programms


Anfangs waren die Städte Aachen und Saarbrücken nicht in den Schutz des Westwalls einbezogen. Kurz vor Kriegsbeginn zog man um deren westliche Stadtgrenzen eine weitere Linie, um nun auch diese Gebiete zu schützen. Die Bauwerke gewinnen an Format, die Entwürfe sind durchdachter und rationaler angelegt. Die Eingänge werden vergrößert und mit Gittertüren statt Stahltüren verschlossen. Der Schutz des Bauwerkes findet im Bereich der Gasschleuse statt, die Eingangsgittertür kann wiederum mittels einer Nahverteidigungsscharte von innen heraus gesichert werden. Der Wohnbereich wird für den Soldaten ebenfalls größer gestaltet (die Nutzfläche pro Mann beträgt jetzt 1 m²).

Mittels standardisierter bautaktischer Teilentwürfe für Verteidigung und Beobachtung konnte ein Regelbau leicht den Gegebenheiten und dem Kampfauftrag angepasst werden. Dabei kommen neue Kürzel zum Tragen, um die Bauausführung deutlicher zu kennzeichnen:

a) mit 'Flankierender Anlage' und mit Panzerbeobachtungskuppel
b) mit 'Flankierender Anlage', aber ohne Panzerbeobachtungskuppel (stattdessen mit Sehrohr)
c) ohne 'Flankierende Anlage', aber mit Panzerbeobachtungskuppel
d) ohne 'Flankierende Anlage' und ohne Panzerbeobachtungskuppel

Quellen: Der Westwall zwischen Niederrhein und Schnee-Eifel, Bd. 5, Manfred Groß, Rheinland-Verlag GmbH Köln, Auflage 1982 + Der Westwall von Kleve bis Basel, Auf den Spuren deutscher Geschichte, Dörfler-Verlag GmbH Eggolsheim + westwall.mynetcologne.de + Deutsches Atlantikwall-Archiv

Standortermittlung über Google Earth: DOWNLOAD der kmz-Datei

- Quelle: Google Earth -
 
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